5.000 oder 50.000 Euro? Wer zum ersten Mal eine Website erstellen lassen will und die Kosten recherchiert, stößt auf Preisspannen, die mehr verwirren als helfen. Das liegt nicht an unseriösen Agenturen. Es liegt daran, dass „Website“ ein Sammelbegriff ist. Eine Visitenkarte im Netz kostet etwas anderes als ein digitales Vertriebstool mit 40 Unterseiten, Konfigurator und mehrsprachigem Blog.
Dieser Artikel bringt Klarheit. Du erfährst, was eine professionelle Website 2026 tatsächlich kostet, welche sieben Faktoren den Preis bestimmen, warum die CMS-Entscheidung so wichtig ist und wie ein Website-Projekt bei einer Agentur konkret abläuft. Dazu: laufende Kosten, die viele vergessen, eine anonymisierte Case Study aus OWL und Antworten auf die häufigsten Fragen.
snutig baut seit Jahren Websites für den Mittelstand, von der Fünf-Seiten-Präsenz bis zum komplexen JetEngine-Projekt mit Custom Post Types. Dieses Wissen steckt in den Zahlen und Empfehlungen dieses Artikels.
Was kostet eine Website 2026? Preise nach Projekttyp
Die Frage „Was kostet eine Website?“ lässt sich nur mit einer Gegenfrage beantworten: Welche Art von Website brauchst Du? Die Kosten hängen davon ab, ob Du eine einfache Unternehmensseite, eine funktionsreiche Mittelstands-Website oder ein Enterprise-Portal benötigst. Die folgende Tabelle zeigt realistische Preisranges für den deutschen Markt 2026, basierend auf Projekterfahrung und Marktbeobachtung.
| Projekttyp | Preisrange | Umfang | Typisches Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Einfache Unternehmensseite | 5.000 bis 12.000 Euro | 5 bis 10 Seiten, responsives Design, Kontaktformular, Basis-SEO | Visitenkarte im Netz, die professionell aussieht und auf allen Geräten funktioniert |
| Mittelstands-Website | 12.000 bis 35.000 Euro | 15 bis 40 Seiten, individuelles Design, Blog, CMS-Schulung, SEO-Grundeinrichtung, Barrierefreiheit | Digitales Vertriebstool mit Lead-Generierung, Suchmaschinen-Sichtbarkeit und eigenständiger Content-Pflege |
| Enterprise / komplexes Projekt | 35.000 bis 80.000+ Euro | 40+ Seiten, Custom Post Types, Konfigurator, Mehrsprachigkeit, API-Anbindungen, Performance-Optimierung | Plattform mit skalierbarer Architektur, individuellen Funktionen und Integration in bestehende Systeme |
Wichtig: Die Preise beziehen sich auf Agentur-Projekte mit individuellem Design. Wenn jemand Dir für 2.000 Euro eine „professionelle Website“ anbietet, bekommst Du ein angepasstes Template. Das kann für den Start reichen, stößt aber schnell an Grenzen.
Laut einer Bitkom-Studie zur Digitalisierung im Mittelstand investieren deutsche KMU im Schnitt zwischen 10.000 und 30.000 Euro in ihren Webauftritt. Das deckt sich mit unserer Projekterfahrung: Die meisten Mittelstands-Projekte bei snutig liegen im Bereich von 15.000 bis 30.000 Euro.
Die 7 Kostenfaktoren, die den Preis Deiner Website bestimmen
Warum kosten zwei scheinbar ähnliche Websites manchmal 10.000 und manchmal 30.000 Euro? Weil sieben Faktoren den Preis in unterschiedliche Richtungen treiben. Wenn Du diese Faktoren kennst, verstehst Du jedes Angebot besser.
1. Design: Template oder individuell?
Der größte Einzelposten. Ein individuelles Webdesign mit Wireframes, Prototypen in Figma und mehreren Feedback-Runden kostet 3.000 bis 12.000 Euro. Ein angepasstes Premium-Template startet bei 1.000 bis 3.000 Euro. Die Frage ist nicht „Was ist billiger?“, sondern „Was passt zu Deiner Marke?“. Wenn Du Dich von Wettbewerbern abheben willst, ist individuelles UI/UX Design die bessere Investition.
2. CMS-Wahl und technische Basis
WordPress mit Elementor ist der Standard für den Mittelstand und bietet das beste Verhältnis aus Flexibilität und Kosten. Eigenentwicklungen (z. B. mit Next.js oder Laravel) treiben die Kosten um den Faktor 2 bis 3 nach oben. Mehr dazu im CMS-Vergleich weiter unten.
3. Seitenanzahl und Inhaltsumfang
Jede zusätzliche Seite bedeutet Design, Texterstellung, SEO-Optimierung und Qualitätssicherung. Fünf Seiten sind ein anderer Aufwand als 40 Seiten mit Blog-Architektur und Ressourcen-Bibliothek. Plane realistisch: Die meisten Mittelständler brauchen 15 bis 25 Seiten.
4. Funktionalität und Integrationen
Ein Kontaktformular ist schnell eingebaut. Ein Produktkonfigurator, eine Schnittstelle zum CRM, ein Bewerbermanagement-System oder ein Kundenportal sind eigene Entwicklungsprojekte. Jede individuelle Funktion kostet 1.000 bis 5.000 Euro zusätzlich, komplexe Integrationen deutlich mehr.
5. SEO-Grundeinrichtung
Eine Website ohne SEO-Basis ist wie ein Laden ohne Schild. Technisches SEO (Ladezeiten, Core Web Vitals, Seitenstruktur), On-Page-Optimierung (Meta-Tags, Heading-Struktur, Alt-Texte) und eine saubere URL-Architektur gehören in jedes Projekt. Das kostet 1.500 bis 4.000 Euro und zahlt sich langfristig aus. Wer die Suchmaschinen-Sichtbarkeit dauerhaft ausbauen will, braucht zusätzlich eine laufende SEO- und GEO-Strategie.
6. Barrierefreiheit (BFSG)
Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele digitale Angebote. Barrierefreies Webdesign ist kein Nice-to-have mehr, sondern Pflicht. Kontrastverhältnisse, Tastaturnavigation, Screenreader-Kompatibilität und ARIA-Labels müssen von Anfang an mitgedacht werden. Nachträgliches Nachrüsten kostet deutlich mehr als Integration im Entwicklungsprozess. Plane 2.000 bis 5.000 Euro für eine BFSG-konforme Umsetzung ein. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur barrierefreien Website nach BFSG.
7. Laufende Kosten nach Go-Live
Die Erstellung ist ein einmaliger Posten. Hosting, Wartung, Updates, Content-Pflege und SEO laufen danach weiter. Diese Kosten werden bei der Budgetplanung oft vergessen. Details findest Du im Abschnitt weiter unten.
WordPress vs. Baukasten vs. Custom: CMS-Entscheidung für den Mittelstand
Die Wahl des Content Management Systems (CMS) bestimmt, wie flexibel, schnell und unabhängig Du nach dem Relaunch arbeitest. Hier ein ehrlicher Vergleich der drei gängigsten Optionen.
| Kriterium | WordPress + Elementor | Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo) | Custom-Entwicklung (Next.js, Laravel) |
|---|---|---|---|
| Kosten (Erstellung) | 8.000 bis 35.000 Euro | 500 bis 5.000 Euro | 25.000 bis 100.000+ Euro |
| Laufende Kosten/Monat | 30 bis 150 Euro (Hosting, Plugins, Wartung) | 15 bis 50 Euro (Abo-Modell) | 100 bis 500 Euro (Server, DevOps) |
| Flexibilität | Hoch: Plugins, Custom Post Types, API-Anbindungen | Begrenzt: Was der Baukasten kann, sonst nichts | Maximal: Alles ist möglich |
| Eigenständige Pflege | Ja, nach kurzer Einweisung | Ja, sehr einfach | Nur mit Entwickler-Know-how |
| SEO-Potenzial | Sehr gut (Rank Math, technische Kontrolle) | Eingeschränkt (wenig technische Kontrolle) | Sehr gut (volle Kontrolle) |
| Skalierbarkeit | Gut bis sehr gut (mit JetEngine, Custom Plugins) | Begrenzt | Unbegrenzt |
| Abhängigkeit | Open Source, kein Vendor Lock-in | Plattform-Abhängigkeit (Export begrenzt) | Keine, aber Entwickler-Abhängigkeit |
Warum snutig auf WordPress, Elementor und JetEngine setzt
WordPress betreibt laut W3Techs rund 43 % aller Websites weltweit. Das ist kein Zufall. Für den Mittelstand bietet WordPress das beste Verhältnis aus Kosten, Flexibilität und Eigenständigkeit.
Wir bei snutig arbeiten mit Elementor als Page Builder, weil er Marketing-Teams ermöglicht, Inhalte selbst zu pflegen, ohne Entwickler fragen zu müssen. Für komplexere Anforderungen setzen wir JetEngine ein: Custom Post Types, dynamische Listings, Filter und individuelle Datenstrukturen, alles ohne Programmierung im Backend.
Das Ergebnis: Du bekommst eine professionelle WordPress-Website, die performant, SEO-optimiert und erweiterbar ist. Und die Dein Team nach einer Schulung eigenständig pflegen kann.
Wann ein Baukasten reicht: Wenn Du ein Solo-Unternehmen oder Start-up bist, ein sehr kleines Budget hast und erstmal nur eine Online-Präsenz brauchst. Sobald Du individuelle Funktionen, SEO-Kontrolle oder ein professionelles Design brauchst, stößt Du an die Grenzen. Auch die Migration wird zum Problem: Inhalte aus Wix oder Squarespace lassen sich nur eingeschränkt exportieren. Du bist an die Plattform gebunden.
Wann Custom-Entwicklung sinnvoll ist: Bei hochskalierbaren SaaS-Produkten, Web-Apps mit komplexer Logik oder Projekten, die WordPress technisch überfordern würden. Zum Beispiel ein Kundenportal mit Echtzeit-Datenverarbeitung oder eine Plattform mit zehntausenden dynamischen Seiten. Für 95 % aller Mittelstands-Websites ist das nicht nötig. Die höheren Entwicklungs- und Wartungskosten rechtfertigen sich nur bei entsprechendem Funktionsumfang.
Ablauf: So läuft ein Website-Projekt bei einer Agentur ab
Viele Unternehmen scheuen den Relaunch, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Hier der typische Ablauf in fünf Phasen, mit realistischen Zeitangaben.
Phase 1: Briefing und Analyse
Alles beginnt mit einem Gespräch. Was sind Deine Ziele? Wen willst Du erreichen? Was funktioniert an der aktuellen Website, was nicht? Wir analysieren die bestehende Seite (falls vorhanden), schauen uns Wettbewerber an und klären technische Anforderungen. Dazu gehört auch ein Blick auf Google Analytics und die Search Console, falls Daten vorhanden sind: Welche Seiten bekommen Traffic? Wo springen Besucher ab? Am Ende steht ein Briefing-Dokument, das den Projektrahmen definiert: Seitenstruktur, Funktionalitäten, Budget und Timeline.
Phase 2: Konzept und Informationsarchitektur
Auf Basis des Briefings entsteht die Seitenstruktur (Sitemap) und die Wireframes. Wireframes sind schematische Layouts, die zeigen, wo welche Inhalte stehen, bevor das visuelle Design beginnt. In dieser Phase wird auch die Navigationslogik festgelegt: Wie findet ein Besucher von der Startseite zur Kontaktanfrage? Welche Seiten sind über die Hauptnavigation erreichbar, welche über Footer oder Sidebar? Die Content-Strategie wird grob definiert: Welche Seiten brauchen neue Texte, welche Inhalte können übernommen werden? Du gibst Feedback, wir iterieren.
Phase 3: Design
Jetzt wird es visuell. Auf Basis der Wireframes und Deines Corporate Designs entstehen die Screen-Designs in Figma. Typischerweise designen wir zunächst die Startseite und zwei bis drei Innenseiten als Referenz. Nach Deiner Freigabe werden die restlichen Seiten abgeleitet. Mobile-Ansichten werden parallel mitgestaltet, nicht nachträglich angepasst.
Phase 4: Entwicklung
Das freigegebene Design wird in WordPress umgesetzt. Elementor-Templates, Custom Widgets, Formulare, Anbindungen, SEO-Grundeinrichtung mit Rank Math, Performance-Optimierung und Barrierefreiheit. In dieser Phase laufen auch die technischen Tests: Ladezeiten, Cross-Browser-Kompatibilität, Core Web Vitals und Responsiveness.
Phase 5: Go-Live und Handover
Nach dem finalen Review geht die Seite live. Das bedeutet: DNS-Umstellung, SSL-Zertifikat, 301-Weiterleitungen (bei Relaunch), Indexierung bei Google. Parallel schulen wir Dein Team in der Content-Pflege mit Elementor und geben eine Dokumentation mit. Danach kannst Du Texte, Bilder und Blogbeiträge eigenständig bearbeiten.
Gesamtdauer: ca. 12 Wochen für ein typisches Mittelstands-Projekt. Einfache Seiten schaffen wir in sechs Wochen. Komplexe Projekte mit vielen Integrationen brauchen 12 bis 16 oder sogar mehr Wochen. Mehr zum Thema Relaunch findest Du in unserer Website-Relaunch-Checkliste.
Was viele vergessen: Laufende Kosten nach Go-Live
Die Website ist live, das Projekt abgeschlossen. Aber die Kosten laufen weiter. Laut Google PageSpeed Insights verlieren Websites ohne regelmäßige Performance-Pflege im Schnitt 10 bis 20 Punkte im Lighthouse-Score pro Jahr. Veraltete Plugins, ungepatchte Sicherheitslücken und wachsende Datenbanken sorgen für schleichenden Leistungsverlust. Hier eine realistische Aufstellung der monatlichen und jährlichen Posten, die Du einplanen solltest.
| Kostenart | Monatlich | Jährlich | Warum wichtig |
|---|---|---|---|
| Hosting | 20 bis 80 Euro | 240 bis 960 Euro | Performance, Sicherheit, Verfügbarkeit. Billiges Shared Hosting rächt sich bei Ladezeiten und Ausfällen. |
| Wartung und Updates | 50 bis 200 Euro | 600 bis 2.400 Euro | WordPress-Core, Plugins und Theme brauchen regelmäßige Updates. Ohne Wartung entstehen Sicherheitslücken. |
| SSL-Zertifikat | 0 bis 10 Euro | 0 bis 120 Euro | Pflicht. Let’s Encrypt ist kostenlos, Premium-Zertifikate kosten extra. |
| Domain | 1 bis 5 Euro | 12 bis 60 Euro | Jährliche Verlängerung, meist günstig. |
| SEO und Content | 500 bis 2.000 Euro | 6.000 bis 24.000 Euro | Ohne regelmäßigen Content und SEO-Arbeit verlierst Du langfristig Sichtbarkeit. Optional, aber empfohlen. |
| Plugin-Lizenzen | 10 bis 50 Euro | 120 bis 600 Euro | Premium-Plugins (Elementor Pro, Rank Math Pro, JetEngine) haben jährliche Lizenzkosten. |
Minimum-Budget nach Go-Live: Rechne mit 100 bis 300 Euro pro Monat für Hosting, Wartung und Plugin-Lizenzen. Wenn Du zusätzlich in SEO und Content investierst, kommen 500 bis 2.000 Euro pro Monat dazu.
Unser Tipp: Kläre vor Projektstart, welche laufenden Kosten im Angebot der Agentur enthalten sind und welche nicht. Manche Agenturen bieten Wartungsverträge an, andere übergeben nach Go-Live komplett. Beides kann funktionieren, Du musst es nur vorher wissen.
Case Study: Website-Relaunch für einen OWL-Produktionsbetrieb
Ein produzierendes Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe mit rund 80 Mitarbeitenden kam mit einem klassischen Problem zu uns: Die Website war sechs Jahre alt, lud langsam, war nicht mobiloptimiert und generierte kaum Anfragen über das Kontaktformular. Das Unternehmen ist im B2B-Bereich tätig und wollte vor allem Neukunden aus dem Ingenieurs- und Einkaufsbereich ansprechen.
Ausgangslage
- Largest Contentful Paint (LCP): 4,2 Sekunden (Google empfiehlt unter 2,5 Sekunden)
- Absprungrate: 67 %
- B2B-Anfragen pro Monat: 3 bis 5 über die Website
- CMS: Veraltetes WordPress-Theme ohne Page Builder
- Barrierefreiheit: Nicht vorhanden
Was wir gemacht haben
Kompletter Relaunch auf WordPress mit Elementor und JetEngine. Individuelles Design basierend auf dem bestehenden Corporate Design, umgesetzt in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung und dem Marketing-Team. Neue Seitenstruktur mit klarer Nutzerführung: Leistungen, Branchen, Referenzen, Karriere. Jede Leistungsseite wurde als eigenständige Landing Page konzipiert, mit konkreten Anwendungsbeispielen und klarem Call-to-Action.
Technisch: SEO-Grundeinrichtung mit Rank Math, Performance-Optimierung (WebP-Bildkomprimierung, Lazy Loading, Server-Side-Caching, kritisches CSS inline), BFSG-konforme Barrierefreiheit mit WCAG-2.1-AA-Konformität. Dazu eine halbtägige Schulung des internen Marketing-Teams in der Content-Pflege mit Elementor.
Ergebnisse nach drei Monaten
- LCP: Von 4,2 auf 1,7 Sekunden
- Absprungrate: Von 67 % auf 33 % (minus 34 Prozentpunkte)
- B2B-Anfragen pro Monat: Von 3 bis 5 auf 12 bis 15 (verdreifacht)
- Projektlaufzeit: 24 Wochen von Briefing bis Go-Live
- Budgetrahmen: 15.000 bis 25.000 Euro
Die Verdreifachung der Anfragen kam nicht allein durch das neue Design. Die Kombination aus schnellerer Ladezeit, klarer Nutzerführung, mobiloptimierter Darstellung und besserer Suchmaschinen-Sichtbarkeit hat in Summe den Unterschied gemacht. Aktuelle Webdesign-Trends 2026 wie Performance-First-Design und Mobile-Exzellenz waren zentrale Gestaltungsprinzipien.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Website erstellen lassen
Was kostet eine einfache Website?
Eine einfache Unternehmens-Website mit fünf bis zehn Seiten, responsivem Design und Kontaktformular kostet bei einer Agentur zwischen 5.000 und 12.000 Euro. Template-basierte Lösungen starten günstiger, bieten aber weniger Individualität und SEO-Potenzial. Für die meisten KMU ist der Bereich von 8.000 bis 15.000 Euro ein guter Einstieg in eine professionelle Online-Präsenz.
WordPress oder Baukasten: Was ist besser für den Mittelstand?
WordPress. Baukästen wie Wix oder Jimdo eignen sich für den schnellen Start, stoßen aber bei individuellen Anforderungen, SEO-Kontrolle und Skalierbarkeit an Grenzen. WordPress ist Open Source, bietet tausende Erweiterungen und Du behältst die volle Kontrolle über Deine Daten und Deinen Code. Für den Mittelstand mit Wachstumsambitionen ist WordPress die nachhaltigere Investition.
Wie lange dauert ein Website-Projekt?
Typischerweise 12 bis 24 Wochen für ein Mittelstands-Projekt. Einfache Websites mit fünf bis zehn Seiten sind in Wochen machbar, komplexe Projekte mit vielen Integrationen und Custom-Funktionen brauchen 12 bis 16 oder sogar mehr Wochen. Die größten Zeitfresser sind meist nicht Technik oder Design, sondern die Abstimmung von Inhalten und Freigaben auf Kundenseite. Je schneller Du Texte, Bilder und Feedback lieferst, desto schneller geht es voran. Unser Tipp: Starte mit der Content-Erstellung parallel zur Design-Phase, nicht erst danach.
Was ist im Festpreis einer Agentur enthalten?
Das variiert, daher solltest Du genau nachfragen. Bei snutig sind folgende Posten im Projektpreis enthalten: Beratung und Konzeption, Wireframes und Seitenstruktur, individuelles Design (Desktop und Mobile), WordPress-Entwicklung mit Elementor, SEO-Grundeinrichtung, Performance-Optimierung, Barrierefreiheit, Testphase, Go-Live-Begleitung und Team-Schulung. Nicht enthalten sind in der Regel: laufendes Hosting, Wartungsvertrag, Texterstellung (sofern nicht beauftragt), Stock-Fotos und laufende SEO-Betreuung. Diese Posten werden separat angeboten oder empfohlen.
Dein nächster Schritt: Website erstellen lassen, die sich rechnet
Eine professionelle Website ist kein Kostenpunkt, sondern eine Investition in Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen. Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Artikel:
- Realistische Kosten: Eine Mittelstands-Website kostet zwischen 12.000 und 35.000 Euro. Dafür bekommst Du ein digitales Vertriebstool, keine Visitenkarte.
- Sieben Kostenfaktoren bestimmen den Preis: Design, CMS, Seitenanzahl, Funktionalität, SEO, Barrierefreiheit und laufende Kosten. Wenn Du diese kennst, verstehst Du jedes Angebot.
- WordPress ist der Standard für den Mittelstand. Mit Elementor und JetEngine bekommst Du Flexibilität ohne Vendor Lock-in.
- Laufende Kosten einplanen: Mindestens 100 bis 300 Euro pro Monat nach Go-Live für Hosting, Wartung und Lizenzen.
- 12 bis 24 Wochen ist ein realistischer Zeitrahmen. Die Qualität der Zusammenarbeit bestimmt, ob es schneller oder langsamer geht.
Wenn Du Deine Website erstellen lassen oder einen Relaunch planen willst, starte mit einem Erstgespräch. Wir schauen uns gemeinsam an, wo Du stehst, was Du brauchst und was das realistisch kostet.
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Oder informiere Dich vorab auf unserer Leistungsseite Webdesign und Entwicklung bei snutig.